Aktueller Trend: Vorschaltgesellschaften

Energieversorger, die lokale Kliniken und Krankenhäuser beliefern, werden aktuell damit konfrontiert, dass diese Kunden zunehmend sog. Vorschaltgesellschaften einsetzen. Diese sollen anstelle des Krankenhauses in Zukunft vom Energieversorger beliefert werden, um dann selbst die Rolle als Lieferant gegenüber dem Krankenhaus bzw. der Klinik einzunehmen.

Solche Vorschaltgesellschaften werden zur Umsatzsteuer- und Stromsteuerersparnis eingesetzt.

Der Energieversorger muss hier vor Augen haben, dass eine solche Konstruktion von den Finanzbehörden und dem Hauptzollamt im konkreten Einzelfall später nicht anerkannt wird. Folge ist, dass der Energieversorger (wieder) als der wahre Direkt-Lieferant der Klinik bzw. des Krankenhauses angesehen wird und EEG-Umlage und Stromsteuer nachentrichten muss. Dies kann gewaltige Beträge ausmachen.

Behrens Rechtsanwälte haben Erfahrung und Expertise – auch steuerlich –, wie sich Energieversorger gegen diese Risiken absichern können.

Leipzig, den 05.06.2020